Nach dem Roman von Astrid Lindgren
Musik von Michael Kaden
Für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass
Für Kinder ab 7 Jahren
Inszenierung: Gerald Gluth-Goldmann
Bühne und Kostüme: Martin Fischer
Dramaturgie: Dirk Schwantes
Ronja ist Räubertochter und will endlich den Mattiswald erkunden und die Rumpelwichte, die Graugnome und den Höllenschlund kennenlernen. Im verschneiten Wald übt Ronja dasSich-Nicht-Verlaufen und freundet sich mit Birk an – dem Sohn der verfeindeten Borka-Familie. Seit Ronja in der Gewitternacht geboren wurde, sind die beiden Räuberbanden und die Mattisburg durch einen Höllenschlund getrennt. Die Väter verachten sich. Darum verlässt Ronja die Eltern und die Räuberburg und zieht mit Birk in den Mattiswald. Die beiden genießen ihre Freiheit unter dem Sternenhimmel und erleben wilde Abenteuer, während die Eltern sich große Sorgen machen. Als die Sehnsucht zu groß wird, treffen sich die beiden Väter am Höllenschlund.
Im Jahre 1981 veröffentlichte die damals 71-jährige schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren ihren letzten großen Roman: Ronja Rövardotter. Dreißig Jahre später ist die Geschichte über Freundschaft und Feindschaft, über Lust und Angst für Kinder und Erwachsene gleichermaßen weltweit zum Klassiker avanciert. Lindgrens kleine Ronja möchte Abenteuer erleben und widersetzt sich den Vorstellungen ihrer Eltern. Dabei entflammt nicht nur im Räuberalltag, sondern auch bei den Kindern im Wald immer wieder Streit – der natürlich zur Versöhnung führt. Bei dem ganzen Gezanke der Menschen fragen sich die Rumpelwichte immer wieder: „Wiesu denn bluß?“
Dieses Märchen ist eine bezaubernde Geschichte über den Spaß und das große Abenteuer des Erwachsenwerdens.


