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Theater Krefeld/Möchengladbach

Melodías españolas

(Ein Zarzuela-Abend)
Melodías españolas © Stutte
© Stutte

Musikalische Leitung: André Parfenov
Inszenierung: Sirkka Mentlein
Bühne und Kostüme: Janine Hoffmann
Choreografie: Robert North
Dramaturgie: Christine Lauter


– in spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln –


Leidenschaftliche Liebe, träumerische Erinnerungen, kesse Verwirrspiele und feurige Musik – die Zarzuela ist wie kaum eine zweite Musiktheaterform mit der Mentalität und Kultur ihres Entstehungslandes verbunden: Die spanische Schwester der Operette zieht mit ihren mal heiteren, mal melancholischen, aber stets energiereichen Melodien und ihren kurzweiligen Handlungen in den Bann: Es wird bravourös gesungen, überschwänglich getanzt, gestritten und
mit großem Pathos Versöhnung gefeiert. Während des Franco-Regimes nahezu in Vergessenheit geraten, erlebt die Zarzuela seit einigen Jahren ähnliche Begeisterungsstürme wie zu ihrer Blütezeit im ausgehenden 19. Jahrhundert.

In einer Studioproduktion erklingt nun auch am hiesigen Theater eine Auswahl der beliebtesten Zarzuela-Arien. Mit eigens für das Theater Krefeldund Mönchengladbach angefertigten Arrangements wird eine zarte Geschichte über die Liebe erzählt: An einem heißen Sommerabend verabreden sich Mutter und Tochter in einer kleinen Bar mitten
in Madrid. Beide sind stolze Spanierinnen, einander tief verbunden und wollen nun gemeinsam mit Tanz und Gesang das Ende des Tages feiern. Doch als ein feuriger Kellner ihre traute Zweisamkeit stört, erwacht ihre Leidenschaft: Hals über Kopf verliebt sich das junge Mädchen in den charmanten Herrn. Ihre Mutter beobachtet das zunächst skeptisch und in Gedanken an die eigene große Liebe, bevor die Gefühle ihrer Tochter sie schließlich dazu bewegen, selbst auch wieder die Liebe in ihr Leben zu lassen.

Mit Janet Bartolova und Lilia Tripodi interpretieren zwei ausgezeichnete Sängerinnen, die auch im wahren Leben Mutter und Tochter sind, diese Geschichte. Dabei werden sie kongenial unterstützt vom Tänzer Jorge Yen.


Vorstellungsdauer: ca. 1:20 Stunde, keine Pause